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Dr. Dr. Susanna Berndt

Philosophin und Kunsthistorikerin

Freie Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalistin

Publikationen

Wider die Unvernunft

Nicht fanatische Gotteskämpfer alleine,
auch ethnischer Nationalismus und rechtspopulistisches Ideengut bedrohen die humanistischen Errungenschaften der Moderne... [mehr]

ISBN: 978-3668547292
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Evolution der Weltbilder

Eine kritische Betrachtung der sozialen und politischen Verhältnisse zu Beginn des 21. Jahrhunderts zeigt: In Krisenzeiten kommt es schnell zu einem Rückgriff auf mythische Weltanschauungen... [mehr]

ISBN: 978-3-95935-352-6
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Kunst und Mythos

Es ist die Verschmelzung von Kunst und Mythos in Form vielschichtig interpretierbarer Formen und Darstellungen, die in den Werken der Latènezeit ein so großes Interesse zukommen lässt. Denn die... [mehr]

ISBN: 978-3954255207
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Biographisches

Biographisches

Akademische Ausbildung (Karl-Franzens-Universität Graz)

2016 Promotion in Philosophie (Rigorosum mit den Schwerpunkten Religionsphilosophie, Wissenschaftsphilosophie und Sozialphilosophie "mit Auszeichnung bestanden")
2011 - 2016 Philosophie
1998 Promotion in Kunstgeschichte
1995 - 2000 Rechtswissenschaften
1987 - 1993 Kunstgeschichte

Zusatzqualifikationen

2011 - 2013 Zertifikat: Philosophische Praxis; Verein für Praxisnahe Philosophie, Graz
1999 Internationaler Fotoworkshop für Profis, Kuratorium für Journalistenausbildung Salzburg
1990 - 1992 Medienlehrgang an der Karl-Franzens-Universität Graz

Berufliche Tätigkeiten

Referentin, Fachbuchautorin, Journalistin

2019 Evolution der Weltbilder – von Illusionen zur Wirklichkeit? Lesung und Diskussion auf dem Podium der brisanten Bücher des Humanistischen Salons in Nürnberg
2017 Organisation des "1. Philosophicum Murnau": Religion als Zeitbombe - Die destruktiven Potentiale religiöser Überzeugungen
Seit 2014 Referentin, Philosophische Beraterin
Seit 2002 freie Journalistin, Fotografin und Fachbuchautorin
Nov. 2000 - März 2002 Textchefin und stv. Chefredakteurin des Bankmagazins, Wiesbaden
1999 - 2000 Chefredakteurin des Fachmagazins Overhead, Graz
1998 Burgmuseum Deutschlandsberg: Konzeption, Texterstellung, Koordination der Produktion sowie öffentliche Präsentation des Ausstellungskataloges "Die Kelten im südweststeirischen Teil des Königreiches Noricum"
1997 Marktforschung und Zielgruppenanalyse, Burgmuseum Deutschlandsberg

Forschungsaufenthalte

März 2010 Vietnam
Nov. 2007 Mexiko: Yukatan
Nov. 1994 Indonesien: Sulawesi (Toraja) und Malaysia: Borneo (Dajak)
Feb. - Apr. 1993 Indonesien: Sumatra (Batak)
Nov. 1992 - Jan. 1993 Costa Rica

Mitgliedschaften

Praxisnahe Philosophie
Sommerakademie Graz-Rein
Vereinkulturgeschichte
Publikationen

Publikationen

Susanna Berndt: Wider die Unvernunft. Grin Verlag 2017 [Link]

Susanna Berndt: Evolution der Weltbilder. Diplomica Verlag 2017 [Link]

Susanna Berndt: Kunst und Mythos. Disserta Verlag 2014 [Link]

Susanna Berndt: IV. Teil – Ein lebensnaher Entwurf; in: A. Grabner-Haider, E. Satter: Filz und Altar. Über Krieg und Religion, Politik und Kirchen. Angelika Lenz Verlag 2016

Susanna Berndt: Zwei Beiträge (Fundamentalkritik, Impulse); in: A. Grabner-Haider, F. Wuketits: Erotik und Religion. Alibri Verlag 2015

Susanna Berndt (Hg.): Die neuen Verführer. Populismus heute. Styria Verlag 2001

Die Kelten im südweststeirischen Teil des Königreichs Noricum. Ausstellungskatalog. Steirisches Kuratorium für Vor- und Frühgeschichte, Burgmuseum Deutschlandsberg 1998

Artikel und Berichte (Auszug)

Mehr als nur ein Lächeln. Besuch eines Ärzteteams von Devimed in Vietnam. In: CharityWatch.de; Meldungen vor Ort v. 15.04.2010

Die german doctors im Mekong Delta. In: CharityWatch.de; Meldungen vor Ort v. 30.04.2010

Effizient, transparent und voller Tatendrang. In: CharityWatch.de v. 25.01.2010

Frauen helfen Frauen. In: Pressewoche, 31. Oktober 2009

Mit Erfahrung helfen. In: Pressewoche, 25. Juli 2009

Missstände an der Wurzel packen. In: Pressewoche 26. September 2009

Vertriebserfolg mit gutem Gewissen. In: Finanz Business März 2004, Ethik 2-6

Einlagensicherung in Deutschland. In: Bankmagazin November 2003, 28-30

Objektive Bewertung bei subjektiver Führung. In: Bankmagazin Juli 2003, 46-48

Die wichtigsten An(k)lagepunkte. In: Bankmagazin August 2002, 36-38

Zwischen Schein und Sein. In: Bankmagazin Mai 2002, 40-43

Vorträge (Auszug)

Humanistischer Salon Nürnberg 2019: „Evolution der Weltbilder - von Illusionen zur Wirklichkeit?“. Kortizes, Institur für populär-wissenschaftlichen Diskurs

1. Philosophicum Murnau 2017: „Lösungswege und Strategien für ein friedliches Zusammenleben“. Verein für Kulturgeschichte Graz

Seminar November 2015: „Erfahrungen der philosophischen Beratung“. Verein für Praxisnahe Philosophie Graz

Tagung September 2015 – Der Islam und Europa: „Politische Integrationsarbeit in Europa“. Sommerakademie Graz-Rein

Tagung Juni 2015 – Politik und Religion: „Konfliktfelder zwischen Religion und Politik in Europa“. Verein für Kulturgeschichte Graz

Tagung September 2014 –Der Krieg und die Weltreligionen: „Friedensarbeit und Friedenssicherung heute“. Sommerakademie Graz-Rein

Tagung Juni 2014 – Sexualität und Religion: „Kritik der christlichen Sexualmoral“. Verein für Kulturgeschichte Graz

Vorschau

Publikationen

WIDER DIE UNVERNUNFT

Mögliche Lösungswege und Strategien für ein friedliches Zusammenleben in heterogenen Gesellschaften

Susanna Berndt

Ob ethnischer Nationalismus, rechtspopulistisches Ideengut oder offener Fremdenhass – dass die humanistischen Errungenschaften der Moderne kein feststehender Bestandteil im Weltbild westlicher Industriestaaten sind, lässt sich anhand vieler Beispielen belegen. Doch nicht nur politische Ideologien gefährden die freie Persönlichkeitsbildung und Selbstbestimmung des Einzelnen. Auch fundamentalistische Religionsgemeinschaften und fanatische Gotteskämpfer bedrohen verstärkt die innere Ordnung demokratischer Rechtsstaaten. Wie die aktuellen Ereignisse zu Beginn des 21. Jahrtausends zeigen, tragen so gut wie alle großen Religionen – Hinduismus, Islam, Buddhismus, Judentum, Christentum – immer auch eine Art “Zeitbombe” in sich. Gemeint ist die über religiöse Glaubenssätze jederzeit zu aktivierende, höchste und intensivste Bereitschaft zu kriegerischen und gewalttätigen Auseinandersetzungen. Zudem erschwert der absolute Geltungsanspruch insbesondere monotheistischer Daseinsdeutungen selbst in demokratischen Rechtsstaaten vielerorts den Zugang zu einer naturalistischen, an den Erkenntnissen der Wissenschaft orientierten Weltsicht. Doch nicht nur für die Wissenschaft, auch für einen zeitgenössischen Humanismus können religiöse Ideologien eine Bedrohung darstellen. Vor allem die Gewährleistung von Meinungs- und Glaubensfreiheit sowie der Gleichwertigkeit aller Menschen und ihrer sexuellen Selbstbestimmung wird vielerorts an den Pranger gestellt. Welchen Beitrag kann nun die aufgeklärte Vernunft zu einer Entschärfung von religiösen Zeitbomben leisten? Auf welche Weise lassen sich die ethischen Fortschritte moderner demokratischer Gesellschaften in religiösen Lehren verankern? Welche Lösungswege bieten sich für ein friedliches Zusammenleben in den multikulturellen, immer heterogener werdenden Gesellschaften unserer rechtsstaatlichen Demokratien?

Aktuelle Publikationen

Essay, 40 Seiten, Taschenbuch 9,99 EUR; e-Book 7,99 EUR
Buch-ISBN: 9783668547292
PDF- eBook-ISBN: 9783668547285
Grin Verlag, Oktober 2017
Zum Buch

Erhältlich über den stationären Buchhandel und zahlreiche Online-Shops.

EVOLUTION DER WELTBILDER

Mythische Weltanschauungen im Kontext wissenschaftsbasierter Daseinsdeutung

Susanna Berndt

Dem Credo des wissenschaftlich orientierten Weltbildes folgend, verringert sich der Spielraum für mythische Daseinsdeutungen unaufhaltsam. Eine kritische Betrachtung der sozialen und politischen Verhältnisse zu Beginn des 21. Jahrhunderts zeigt jedoch: In Krisenzeiten können nicht nur religiöse und politische Institutionen, sondern auch populistische Bewegungen mythische Weltanschauungen bei mehr oder minder großen Teilen der Bevölkerung schnell wiederbeleben. Diese als irrationalen Aberglauben zu belächeln oder gar zu ignorieren, scheint in Anbetracht gegenwärtiger politischer und sozialer Problemlagen wenig sinnvoll zu sein. Bezug nehmend auf neurobiologische, wissenschaftsphilosophische und sozialwissenschaftliche Forschungsarbeiten ist davon auszugehen, dass einige der Grundannahmen und Vorstellungen mythischer Weltbilder im kulturellen Gedächtnis jeder Gesellschaft latent vorhanden sind. Sie als irrationale und abergläubische Daseinsdeutungen zu ignorieren, scheint in Anbetracht gegenwärtiger politischer und sozialer Problemlagen wenig sinnvoll zu sein. Gefragt sind brauchbare Lösungsansätze für den Umgang mit mythischen Weltanschauungen in grundsätzlich wissenschaftsorientierten Gesellschaften. Die Philosophin und Kunsthistorikerin Susanna Berndt stellt ausgewählte zentrale Merkmale und Theorien beider Weltdeutungen vor und einander gegenüber, um der Frage nachzugehen, ob sich aus der kritischen Auseinandersetzung mit den Mythen vergangener Kulturen brauchbare Impulse für einen rationalen Umgang mit auf mythischen Vorstellungen basierenden Ansichten in grundsätzlich wissenschaftsorientierten Gesellschaften gewinnen ließen. Für das Verständnis der Problematik im philosophischen Diskurs bezüglich der Relation von mythischer und wissenschaftsbasierter Weltanschauung werden in einer ersten Ebene ausgesuchte zentrale Charakteristika der mythischen und der wissenschaftsbasierten Weltdeutung vorgestellt, in einer zweiten Ebene ihre Hypothesen und Konzeptionen miteinander in Beziehung gesetzt sowie ihre Wechselwirkungen und Unterschiede aufgezeigt. In einer dritten Ebene wird hinterfragt, inwieweit es möglich und vernünftig ist, mythische Lösungsansätze – transformiert – in ein wissenschaftsbasiertes Weltbild einzugliedern. In der vorliegenden Untersuchung geschieht dies im Rahmen einer auf die Themenkomplexe „Migration“ und „Heldentum“ bezogenen Analyse ausgewählter inselkeltischer Überlieferungen. Es zeigt sich, dass die kritische Mythenforschung durchaus dazu anregen kann, auf kreative Weise nach vernünftigen Lösungsansätzen zu suchen: beispielsweise für menschliche Lebensprobleme wie dem Bedürfnis nach Orientierung oder für gegenwärtige soziale Konflikte im Rahmen von politischen, religiösen und ökonomischen Machtansprüchen. Zudem bietet sie eine geeignete Plattform, um die mit ideologischen Dogmatisierungen und Instrumentalisierungen verbundenen Gefahren aufzuzeigen.

Aktuelle Publikationen

Taschenbuch, 236 Seiten, 39,99 EUR
ISBN: 978-3-95935-352-6
Diplomica Verlag, Januar 2017
Zum Buch

Erhältlich über den stationären Buchhandel und zahlreiche Online-Shops.

THE EVOLUTION OF WORLDVIEWS

Mythical worldviews in the context of science-based interpretation of life

Susanna Berndt

Research of Neurobiology, philosophy of science and social science indicate that mythical interpretations of existence serve as well to the rational development and dealing with the world of experience as science-based interpretations of the world. Critically the author Susanna Berndt, a doctor of art history and philosophy, questions the hypothesis, that in this day and age a rational examination of the myths of past cultures makes sense to generate viable solutions for dealing with mythical worldviews in fundamentally science-based societies. The work provides a summarized overview of selected central characteristics, theories and conceptions of mythical worldviews. As an example of a mythical belief the second part gives a brief summary of the culture and mythology of Celtic tribal cultures. The third part focuses on the presentation of selected central features, concepts, and theories of science-based worldviews; giving an insight into interpretations of the world for example within the framework of quantum physics, evolutionary biology and social as well as economic sciences. Taking well-chosen Island-Celtic traditions as objects of investigation the fourth part presents a possible problem-solving approach for dealing with mythical worldviews in fundamentally science-based societies. This is the transformation of mythical interpretations of the social life of past cultures into modern science-based worldviews referring to critical philosophy and rational critique of myths. In the present study, this is done on the example of the themes of "Migration" and "Heroisation". The results point to the fact, that in many cases the deconstruction and transformation of myths enables an adaption of herein described conflict situations into today's lifeworlds This seems to be good reasons, that the rational critique of myths can make a positive contribution to creative solutions for dynamic progressive problem areas. Assuming that some of the fundamental assumptions and perceptions based in mythical worldview are latent in the cultural memory of any society, the rational analysis of the myths of past cultures is a reasonable way to deal with mythical General Interpretations in science-oriented societies.

KUNST UND MYTHOS

Keltische Weltdeutung in der Latènezeit

Susanna Berndt

Es ist die Verschmelzung von Kunst und Mythos in Form vielschichtig` interpretierbarer Formen und Darstellungen, die den Werken der Latènezeit ein so großes Interesse zukommen lässt. Denn die keltischen Meister der Handwerkskünste gingen insbesondere ab dem fünften Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung mit den Inhalten der mythischen Überlieferungen bei ihren bildlichen und plastischen Umsetzungen oft sehr frei um. Ihre Werke versinnbildlichten nicht nur vergangene, gegenwärtige und künftige Gegebenheiten der Welt, sondern auch den Wert und die Funktionen magischer Symbole. Sie waren gekennzeichnet durch Umgestaltungen und Metamorphosen, durch einen unvergleichlichen Einfallsreichtum bei den Motivkombinationen und bildeten eine Einheit mit den geistigen Vorstellungen ihrer Zeit. Kunst und Mythos – Die keltische Weltdeutung in der Latènezeit“ gibt einen umfassenden Einblick in eine Kultur, die über Jahrhunderte das Leben der Bevölkerung weiter Teile Europas und darüber hinaus prägte. Deutlich zeigt sich, dass eine sorgfältige Analyse der bildlichen Darstellungen auf Fundobjekten der Latènezeit durch das Einbeziehen antiker Überlieferungen und der inselkeltischen Mythologie dazu beiträgt, neue Erkenntnisse über die Vorstellungswelt der keltischen Kultur zu gewinnen. Einer Kultur, die selbst keine Schriftstücke über ihre Daseinsdeutung hinterließ.

Kunst und Mythos

Taschenbuch, 400 Seiten, 69,99 EUR
ISBN-13: 978-3954255207
Diplomica Verlag, Juli 2014
Zum Buch